Man Jeuk
Weltpremiere im Berlinale Palast. Schön das. Wir sassen zwar arschweit vorne, hatten dadurch aber fast die Möglichkeit Herrn To und den beiden Hauptdarstellern Simon Yam Tat Wah und Kelly Lin Hsi Lei die Patschehändschen zu schütteln. Oder denen einen Flyer von redliquid blues zuzustecken ;-) Wie gesagt “die Möglichkeit gehabt hätten”, wir wollen ja nicht per Kopfschuss aus dem Publikum genommen werden. :-)
Man Jeuk/Sparrow ist der neue Film von Johnnie To und der erste Film der sich dem Wettbewerb stellt. Man Jeuk erzählt die Geschichte von Vier Trick/Taschendieben dessen Alltag durch eine junge und hübsche Frau aufgewirbelt wird. Diese wird von einem wohlhabenden älteren Mann bei sich gehalten, bzw. ihr Ausweis, und damit auch sie.
Sie bittet die Vier um Hilfe den Schlüssel zum Safe zu stehlen, was der Anführer aber ablehnt. Die anderen Drei versuchen ihr Glück jedoch. Doch am Ende können sie nur gewinnen wenn auch der Anführer mit macht.
Der Film ist eine beswingte kleine Gangsterkomödie die in schönen Bilder daher kommt, gut gespielt ist und dessen Story sehr gut aufgebaut ist. Leider kommt es einem manchmal so vor als hätte Johnnie To den Film zu lang konzipiert, bzw. das die Story zu kurz für den Film ist. Es fühlt sich teilweise so an als wäre der Film gestreckt wurden um auf die Spielfilmlänge zu kommen.
Alles in allem aber ein guter und sehenswerter Film, wenn auch kein Überflieger.
