Christine K.
Christine K. war mein erster Versuch mit der Kamera eine Geschichte zu erzählen. Da es auch ein Experiment war wieviel man nicht erzählen kann wollte ich die gesamte Geschichte nur aus einer Kameraeinstellung erzählen. Um dies zu erklären habe ich dann das Videotagebuch in das Drehbuch geschrieben. Ausserdem sollte Christine viel Elektronik in ihrer “Wohnung” stehen haben.
Der Dreh wurde von uns während einer Umbauphase geplant. Das Schlafzimmer, das vorher im Raum war und das Studio das danach im Zimmer sein würde sollten an dem Wochenende ihre Räume tauschen. Also haben wir am Samstag das Studio ins Wohnzimmer geräumt und das Schlafzimmer ins ehemalige Studio umgezogen. Dann haben wir in dem leeren Raum am Sonntag den Film gedreht und danach noch das gesamte Studio eingeräumt.
Geschnitten wurde dann in der Woche danach. Da die Kamera nur eine sehr kleine Auflösung anbot und dazu noch analog war ist das Video schon von Haus aus recht schlecht aussehend. Ein paar Effekte und Sounds später, sowie ein paar Farbkorrekturen und schon ist das Meisterwerk fertig. Bei diesem Film war die Post kein bisschen im Voraus geplant, was sich dann beim nächsten Film in das genaue Gegenteil entwickeln sollte.
Die Screenshots sind übrigens die Originalgröße der Filmdatei…
Christine K. - Tagebuch einer Mörderin from GPSchnyder on Vimeo.


